Inhalt

  • Impulse in der Osterzeit
  • Osternacht
  • Hoffnung auf Veränderung: Osterbotschaft von Andreas Frank
  • LiveStream-Gottesdienste: wir machen weiter!
  • Hauskirche - wie geht´s?
  • Kinder erzählen die Passion mit Bildern

Impulse in der Osterzeit

Tägliche Impulse zum Zuhören, Nachdenken und Mitbeten haben uns durch diese außergewöhnliche Fastenzeit begleitet. Ab Ostermontag geht es mit einem erweiterten Team weiter: Nicht nur einzelne Stimmen werden zu hören sein, auch Paare und ganze Familien beteiligen sich an der Gestaltung. Beginnen Sie den Tag mit vertrauten Stimmen der Hoffnung durch die gesamte Osterzeit bis Pfingsten! Jeden Tag hier abrufbar: Osterzeit-Impulse. Ebenfalls dort findet sich in der Osternacht ab 20 Uhr ein kurzes Video von der Bereitung der Osterkerze und der Verkündigung des Osterevangeliums. Auf Wunsch können die Osterzeit-Impulse auch täglich aufs Handy versendet werden. Wer das möchte, bitte um Nachricht direkt an Thomas Huber oder per Mail an redaktion.neu-guntramsdorf@katholischekirche.at.

Osternacht

In tiefster Dunkelheit erwacht
ein wundersames Licht
Leuchtspuren leiten
aus dem Tod zum Leben
Stille schweigt nicht länger
hörst du
das Lied der Kraft
in der Mitte der Nacht?
Zeit der Begegnung
mit dem Auferstandenen
beginnt jetzt

Bigi Hafner

Hoffnung auf Veränderung

Oster-Botschaft von Andreas Frank

Liebe Menschen in unserer Pfarrgemeinde!

Bundeskanzler Sebastian Kurz spricht im Zusammenhang mit dem Ende der Corona-Maßnahmen gerne von „Wiederauferstehung der Republik“ nach Ostern. Mir gefällt diese Redeweise, weil sie zeigt, dass „Auferstehung“ schon hier und jetzt konkret wird, also vor dem persönlichen Tod! Auferstehung aus der sozialen Distanz, aus der Angst vor dem Virus, aus dem Verzicht auf die Euchristiegemeinschaft und des  Gemeindelebens. Die Begründung für jegliche Auferstehungshoffnung – vor und nach dem eigenen Tod – liegt im Ereignis von Ostern, weil Jesus geklärt hat, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Hoffnung soll es auch für Menschen geben, denen es in dieser Pandemiezeit noch viel schlechter geht als den meisten von uns. Auferstehungshoffnung für alle Menschen im Krieg, auf der Flucht oder in der unentrinnbaren Enge von Elendsvierteln in Indien oder Afrika. In vielen Ländern macht sich schon der Hunger breit. Auferstehungshoffnung für jene unter uns und in Österreich, deren Existenzgrundlagen hoch gefährdet sind. Deshalb danke ich herzlich für alles Gebet für diese Personengruppen sowie für die Spenden, die im Opferstock an der Säule der Kapellenseite bzw. durch persönliche Überweisung eingegangen sind. Ich konnte € 400,-- weiterleiten an Caritas und Ärzte ohne Grenzen, über die persönlichen Einzahlungen gibt es natürlich keinen Überblick. Dieses „Hinausdenken“ über daseigene Elend ist unbedingt notwendig und sehr gesegnet für die Geber! Wir werden ab Ostermontag, 14.4. diesen Opferstock für den Inlands – Nothilfefonds der Caritas widmen, mit der Bitte um Spenden für Hilfestellungen in Notsituationen durch die Krise (z.B. Lebensmittelausgabestellen der Caritas).

Es wird viel darüber geredet, dass die Krise viele Veränderungen bringen wird, die im Leben nach der Krise positiv sein werden. Ich persönlich glaube das nur, wenn wir neue Erfahrungen ganz bewusst „mitnehmen“ werden. Automatisch wird sich gar nichts ändern, sondern es wird mit Umweltbelastung, ungezügeltem Kapitalismus, Gottvergessenheit, Hetze und Getriebe genauso weitergehen wie vor der Krise. Deshalb lade ich schon heute zu Gesprächskreisen ein, in denen wir uns über die besonderen Erfahrungen in dieser Krisenzeit austauschen werden. Aber auch: was wir an verändertem Verhalten mitnehmen wollen. Ich denke z.B. an eine neue ökologische Umkehr, auch im Leben unserer Pfarrgemeinde! (z.B. Reiseverhalten, Energiegewinnung und dergleichen).

Schließlich schaue ich mit großer Dankbarkeit auf die kreative Pastoral in der Gegenwart der Krise! Danke für die vielen Gebete, Videozusammenkünfte von Gruppen, Livestream-Messen und Mithör-Impulse auf der Homepage! Danke denen, die es aktiv gestalten und den vielen, die daran teilnehmen! Nochmals bitte ich um viele Telefonkontakte untereinander – dass ein dichtes Netz an Gesprächen sich durch die Gemeinde zieht! Dass diejenigen, die alleine leben, häufig angerufen werden! Ich denke, dass gerade jetzt unser Bewusstsein als Gemeinde Jesu wächst und große Chancen hat! Ich hoffe auch, dass das Interesse an der Sonn- und Feiertagsmesse tiefer und stärker wird und viele ChristInnen kommen werden, sobald die Erlaubnis von unserem Erzbischof dazu kommen wird.

Der Herr ist wirklich auferstanden!
Gesegnete Ostern!
Euer Diakon Andreas

LiveStream-Gottesdienste

Wir machen weiter!

Die Ausstrahlung der Messfeiern aus Neu Guntramsdorf erreicht inzwischen Menschen weit über Guntramsdorf hinaus - aus Brunn, Gumpoldskirchen, Münchendorf, Hinterbrühl und sogar aus Deutschland erreichen uns dankbare Rückmeldungen. Schön, dass unser Angebot so gut angenommen wird! Und es freut uns besonders, dass es Kindern Spaß macht, dabei zu sein und auch mitzuwirken mit ihren selbst gemalten Bildern.

Derzeit ist noch nicht klar, ab wann wieder öffentliche Messfeiern stattfinden dürfen. Bis es  so weit ist, möchten wir unsere sonntäglichen Übertragungen via LiveStream fortsetzen, wenn es personell möglich ist.  Falls es noch Monate dauert, werden wir bei den Nachbarpfarren und in Brunn anfragen, ob Mitglieder dieser Gemeinden Freude daran haben, mitzuwirken. Den Pool der eingesetzten Musiker*innen wollen wir in der Osterzeit vergrößern und außerdem verschiedene Gruppen für die textliche Gestaltung (z.B. Fürbitten) anfragen.

Einerseits ist es eigenartig, mit so wenig Anwesenden eine Messe zu feiern. Andererseits ist nicht nur für diejenigen, die daheim vorm Bildschirm sitzen, die größere Gemeinschaft spürbar, die wir in diesen Tagen so vermissen. Auch wir im Kirchenraum merken: wir sind nicht alleine beim Feiern.

Danke für diese Gemeinschaft!
Pastoralassistentin Bigi Hafner und Diakon Andreas Frank

Hauskirche - wie geht´s?

Das haben wir noch nie erlebt: Der Erzbischof dispensiert von der Sonntagspflicht und empfiehlt, Hauskirche zu leben. Wir haben zur Unterstützung dieser Empfehlung für Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternacht Vorschläge zur Feier daheim in der Kirche aufgelegt - und diese Anleitungen waren sehr beliebt, wir haben sie mehrfach nachkopiert.

Frage an Euch: wie war das, daheim Kirche zu leben? Welche Erfahrungen konntet ihr dabei machen? Schickt uns bitte Rückmeldungen und Fotos an redaktion.neu-guntramsdorf@katholischekirche.at.

Es ist eine Chance für uns alle, selbständige Spiritualität zu leben. Natürlich geht uns die Gemeinschaft ab, die gemeinsame Feier der Eucharistie in ihrer spirituellen Tiefe. Die kleine Gemeinschaft daheim kann uns ein Stückchen von dem verkosten lassen, was wir in größeren Dimensionen vermissen. Und was wir da an Schatz entdecken beim Hauskirche-Leben, können wir auch für die Zeit nach der Corona-Krise bewahren. Gebet im kleinen Kreis hilft, die Botschaft und das Erlebnis der Eucharistiefeier weiter wirken zu lassen und aus diesem Geist zu leben.

Kinder erzählen die Passion mit Bildern

Ein großes Danke an alle Kinder, die Bilder für die Erzählung der Passion am Palmsonntag beigetragen haben! Das war für viele berührend und erfrischend. Erstaunlich, welche Details ihr heraus gearbeitet habt. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere Bilder zu den kommenden Sonntagen mit LiveStream-Übertragung.

Alle Bilder, die ihr gemalt habt findet ihr mitsamt dem vorgelesenen Text unter diesem Link: Passionserzählung 2020.

Nähere Infos zu diesen speziellen Angeboten in Zeiten der Corona-Krise auf www.pfarre-neuguntramsdorf.at.

Pfarre St. Josef,
Neu Guntramsdorf

Dr. Karl Rennerstraße 19
2353 Guntramsdorf

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